Samstag, 24. Februar 2018

24-Stunden-Übung der Jugend 2013

Jugendfeuerwehr Pirkensee übt für den Ernstfall

Die Nachwuchskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pirkensee hielten ihre traditionelle 24-Stunden-Übung ab um sich für den Ernstfall zu rüsten. Dabei mussten sie insgesamt sechs Einsatzszenarien meistern.

Schon während des Nachtquartieraufbaus schrillte der Alarm zum ersten Einsatz. Zum Auftakt der 24-Stunden-Übung galt es eine kleine Katze vom Baum zu holen, das die Jugendlichen mit Hilfe der Steckleiter erfolgreich bewältigten. Anschließend stärkten sie sich beim Abendessen für den nächsten Einsatz. Dieser fand bei der Feuerwehr Meßnerskreith statt um die Zusammenarbeit der beiden Nachbarwehren zu verbessern. In Meßnerskreith angekommen fand man einen Waldbrand vor, der bereits auf einen nahestehenden Schuppen übergegriffen hatte. Zwei Aktive der beiden Wehren rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und retteten ein Opfer aus dem Schuppen. Dabei überanstrengte sich einer der Aktiven und die Jugendlichen mussten im Zuge der Übung zusammenhelfen, einen „Notruf“ absetzen und Erste-Hilfe leisten. Nach kurzer Zeit hieß es „Feuer aus“ und auch der Atemschutzträger war bestens versorgt worden. Auch beim Abbau der Gerätschaften konnte man die gute Zusammenarbeit der Wehren beobachten. Im Gerätehaus Pirkensee wieder angekommen, spielte man gemeinsam Brett- oder Kartenspiele. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde die Jugendfeuerwehr erneut alarmiert. „Flächenbrand am Wirtsweiher“ lautete der Einsatzbefehl. Als Wasserentnahme konnte der Wirtsweiher genutzt werden und so der Flächenbrand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nun konnte endlich die wohlverdiente Nachtruhe in Angriff genommen werden.

Doch bereits in den frühen Morgenstunden wurden die Jugendlichen unsanft geweckt, denn die Brandmeldeanlage der Grundschule Maxhütte-Haidhof schlug Alarm. Vorort konnte allerdings schnell nach der Theoriewiederholung über Brandmeldeanlagen festgestellt werden, dass es sich hierbei um einen Fehlalarm handelte. Anschließend ging es zum gemeinsamen Frühstück zurück ins Gerätehaus. Danach nutzten viele die Gelegenheit ein kleines Nickerchen zu halten. Dies wurde von der nächsten Alarmierung unterbrochen. Die Jugendlichen erhielten Koordinaten, bei denen mehrere Personen vermisst sein sollen. Schnell war der Einsatzort, das Hubertuskreuz bei Englbrunn, mit Hilfe von Karten gefunden. Der Gruppenführer gab den Befehl zur Suche und dank der guten Augen der „Einsatzkräfte“ war der verletzte Junge schnell gefunden. Dank eines Erste-Hilfe-Kurses im März wussten die Jugendlichen sofort was zu tun war und der Verletzte wurde umgehend versorgt. Um die zweite vermisste Person zu finden, holte einer der Aktiven seinen Hund. Dieser wird speziell zur Personensuche ausgebildet und hatte dadurch die Person schnell gefunden. Nach diesen Anstrengungen freute man sich auf ein kräftiges Mittagessen. Pünktlich zur monatlichen Probealarmierung kam der nächste Einsatz. Beim Ortsanfang von Pirkensee brannte ein Holzstoß, den die Jugendlichen löschen mussten. Es galt eine lange Schlauchstrecke zu legen und ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Rasch war das Feuer unter Kontrolle.

Nach diesem Einsatz wurden nur noch die Fahrzeuge und das Gerätehaus gereinigt und man konnte die letzte Mahlzeit zu sich nehmen. Am Ende der 24-Stunden-Übung waren sich die Jugendlichen einig, dass dies wieder eine gelungene und abwechslungsreiche Übung war und sie hoffen, dass im nächsten Jahr wieder eine stattfindet!

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